B2B-Dienstleister: Umsatzrückgänge wegen Corona erwartet

Corona sorgt in Business-to-Business(B2B)-Dienstleistungsunternehmen für Krisenstimmung. 65 Prozent der im Rahmen einer Online-Befragung von Lünendonk Befragten haben einen kompletten Krisenplan umgesetzt, 31 Prozent haben dies teilweise getan. Nicht nur die Umsatzverluste durch Corona, mit denen zu rechnen ist, sondern auch Prozessanpassungen, etwa im Rahmen von Homeoffice, Kundenmeetings und der Verlagerung von Projekten und Budgets machten die Maßnahmen erforderlich. 89 Prozent erwarten für 2020 Rückgänge des Jahresumsatzes, jeder Zweite hiervon rechnet mit einen  Minus von mehr als zehn Prozent. Dies betrifft insbesondere Anbieter von Zeitarbeit und Personaldienstleistungen sowie Consultants, die neben Wirtschaftsprüfern, IT-Beratern, Facility-Management- und Instandhaltungsunternehmen befragten wurden.

Corona-Krise wirkt sich deutlich auf Geschäfte der B2B-Dienstleister aus
Die befragten Unternehmen sollten die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr aktuelles Geschäft auf einer Skala von 1 (kein Einfluss) bis 10 (sehr hoher Einfluss) bewerten. Im Mittel kam hier ein Wert von 7,96 heraus. Bei den Personaldienstleistern liegt der Wert bei 8,13, bei Facility-Management und Instandhaltungsunternehmen bei 8,24. Bei Zeitarbeitsfirmen kommt zum Umsatzrückgang der Personalausfall dazu, FM-Dienstleister leiden unter der zeitweisen Schließung der Kundenstandorte. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und IT-Berater arbeiten mehr remote und aus dem Homeoffice. Managementberater leiden unter den Begrenzungen der Vor-Ort-Aktivitäten.

Managementberatungs- und Zeitarbeitsunternehmen leiden am stärksten unter Umsatzrückgängen
89 Prozent der befragten Unternehmen erwarten für 2020 Umsatzrückgänge, bei den Managementberatern sind es sogar 94 Prozent, bei den IT-Beratern und Facility-Service-Anbieter je 90 Prozent und bei den Zeitarbeitsfirmen 88 Prozent. Die Hälfte der Studienteilnehmer geht zudem davon aus, dass die Umsatzeinbußen bei mehr als zehn Prozent liegen werden. Unter den Wirtschaftsprüfern stimmen dem 44 Prozent zu, bei IT-Beratungen und FM- und Instandhaltungsunternehmen je 38 Prozent. Am härtesten trifft dies die Managementberatungs- (63 Prozent) und Zeitarbeitsfirmen (55 Prozent). Für die Zeitarbeitsfirmen war schon das Jahr 2019 eine Herausforderung.

(Quelle: https://www.luenendonk.de/aktuelles/presseinformationen/auswirkungen-des-corona-virus-auf-die-service-branche-89-prozent-der-b2b-dienstleister-erwarten-umsatzrueckgaenge/)

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