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Unternehmen greifen immer öfter auf Mietsoftware zurück

Wie der Internetdienst computerwoche.de unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Gartner berichtet, werden immer mehr Unternehmen ihre Software als Mietversionen beschaffen, bis 2012 soll die Mietsoftware wenigstens ein Drittel des Marktes ausmachen. Bei diesen Software-as-a-Service-Angeboten kann der Nutzer über das Internet auf standardisierte Anwendungen, die in einem Rechenzentrum laufen, zugreifen.

Schnelle Einführung von SaaS möglich
Mit Software-as-a-Service (SaaS) kann man sehr schnell ein neues System einführen, weil die Software auf den eigenen Rechnern weder installiert noch gepflegt werden muss. Außerdem ist nach Meinung von Anwendern die Mentalität der Dienstleister ein Vorteil, da diese aufgrund des Kampfs um die Kunden hochmotiviert seien.

Unternehmen stellen Sicherheit der Daten in Frage
Viele Unternehmen fürchten um die Sicherheit ihrer Daten, wenn diese ausgelagert werden, aber die Dienstleister wissen, was sie tun und legen größten Wert auf die Sicherheit, was vor allem den Unternehmen mit nur kleinen IT-Abteilungen zugute kommt.

Argument Kostenersparnis bei SaaS umstritten
Experten sind sich nicht einig, ob Unternehmen mit Mietsoftware wirklich Kosten sparen. Die einen meinen, dass der Kostenvorteil vom Anfang sich nach drei bis fünf Jahren auflöst, da die gekaufte Software irgendwann abgeschrieben ist, während die Kosten bei der Miete weiter laufen. Die anderen meinen, dass durch Instandhaltung und Updates bei gekaufter Software die Kosten einen Großteil des IT-Budgets ausmachen.

Mietsoftware eignet sich für alle Branchen
Mietsoftware eignet sich für alle Branchen, denn sie ist größtenteils standardisiert und lässt sich teilweise an die Bedürfnisse des Kunden anpassen. Vor allem bei betriebswirtschaftlichen Abläufen. Bei der Personal- und Finanzbedarfsplanung ist sie hilfreich. Auch die Pflege der Mail-Plattform kann von Dienstleistern geleistet werden, worauf viele Mittelständler zurückgreifen.

SAP und Microsoft beugen sich den Wünschen der Kunden
Durch den Erfolg von Unternehmen, die SaaS anbieten, sind die etablierte Markführer wie SAP und Microsoft unter Druck gesetzt. SAP bietet nun ein Programm zur Unternehmensplanung an, das im SAP-Rechenzentrum läuft und auch Microsoft bietet in seinem Office-Paket neue Online-Funktionen an.

Fazit
Immer mehr Unternehmen greifen auf Mietsoftware zurück, anstatt ihre Software zu kaufen. Der Vorteil ist, dass die Software nicht auf den Rechnern der Unternehmen installiert und gewartet werden muss, sondern in einem Rechenzentrum des Dienstleisters. Viele Unternehmen fürchten um die Sicherheit ihrer Daten bei externen Dienstleistern und sie bezweifeln die Kostenersparnis, die als Vorteil angeführt wird. Allerdings gehen große Software-Unternehmen wie SAP und Microsoft mit dem Trend.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/nachrichten/1856887/?NLC-Newsletter&nlid=1856887%20Nachrichten%20morgens)

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